Paradox

Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit

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„Außerirdische? Hier draußen?“, fragte Ed ungläubig.
David wandte den Blick von der sternenlosen Finsternis hinter den Cockpitfenstern ab und sah Ed direkt in die Augen. „Sie sind hier irgendwo. Und sie wollen nicht, dass wir unser Sonnensystem verlassen!“

Astronaut Ed Walker wird zum Helden, als er seine Crew mit einem spektakulären Außenbordeinsatz aus den Trümmern der Internationalen Raumstation ISS rettet. Nun wird ihm die Leitung der ersten Expedition der Menschheit an den Rand des Sonnensystems anvertraut, an der auch der junge Wissenschaftler David Holmes teilnimmt, der das rätselhafte Verschwinden einiger Raumsonden jenseits der Plutobahn untersucht. In der Leere des interstellaren Raumes werden die Astronauten mit einem unglaublichen Geheimnis konfrontiert, das ihr Bild vom Universum auf den Kopf stellt. Und erneut muss Ed um das Leben seiner Besatzung kämpfen.

Gravity meets Apollo 13 meets Truman Show – ein ungewöhnlicher und spannender Astronautenthriller über eine Reise an die Grenzen der Realität – vom Autor von Transport

 

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6 Gedanken zu „Paradox

  1. Hallo,

    ein aus der Masse herausragendes Buch. Es hat mich bis zum bitteren Ende gefesselt.
    Sollte auch nur ein Fünkchen Wahrheit in dieser Geschichte stecken….
    dann“ gute Nacht „für die Zukunft der Menschheit.

  2. Wow! Ein wirklich tolles Buch, hat mir besser gefallen als Transport. Letzteres war ok, aber dieses Buch erscheint mir in vielerlei Hinsicht deutlich reifer.

    Die Charaktere sind glaubhaft und die Dialoge gut. Ed war mir anfangs wirklich unsymphatisch, aber mit der Zeit hat es mich nicht mehr so gestört weil die anderen Charaktere ihm seine rauen Eigenheiten um die Ohren hauten und er auch selbstironisch darauf blickte. Das fand ich besonders gut.
    Davids Charakter mochte ich sehr und ich fand die Entwicklung spannend die er durchmachte. Besonders gut fand ich es insgesamt, dass die Charaktere Schwächen hatten, weil mich das oft besonders bei Sci-Fi stört, dass alle perfekte Helden sind die mit nichts ein Problem haben. Gegen Ende fand ich Davids Entwicklung dann aber doch etwas zu unrealistisch. Er wird in ein paar Monaten vom unsicheren Nerd zum selbstbewussten Mann den nichts mehr emotional umhaut. Das ist ein bisschen krass.

    Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat ist, wie gut es recherchiert ist. Seit kurzem interessiere ich mich für bemannte Raumfahrt und es tat gut immer wieder Dinge zu lesen die ich wieder erkannte. Auch dass der Roman in einer sehr nahen Zukunft spielt (danke für die Erklärungen am Ende, das war für mich wertvoll, einiges davon wusste ich noch nicht und dadurch ist die Geschichte wirklich realistisch) fand ich sehr gut. Die Erwähnung bspw von Fukushima oder des Starts der Orion-Kapsel fand ich gut verstärkte dieses Gefühl. Ich hatte immer gedacht, es wäre langweilig wenn eine Sci-Fi- Geschichte in der tatsächlich realen Welt die wir kennen spielt, aber das Gegenteil war der Fall.

    Ich habe gelesen, dass es jemand gestört hat dass die Vorbereitung auf die Mission so lang beschrieben wird und die eigentliche Mission zu kurz. Das empfand ich anders. Ich habe die lange Vorbereitung sehr gerne gelesen und fand wiederum in der Phase der Mission gewisse Längen nervig. Der Satz „was passiert denn hier, was soll das“ kam mir da zu oft vor. Es war in diesem Teil sehr technisch und es wiederholte sich alles etwas. Das betraf aber nur einen kurzen Teil.

    Ich habe mich gefragt wie das Buch wohl enden wird und fand das Ende sehr gut gewählt. Schockierend und es regt zum nachdenken an.

    Noch etwas was mir persönlich sehr gut gefällt ist das Ansprechen des Themas, warum die Menschen immer nach noch mehr Macht und Geld streben und dabei wichtige Werte wie Toleranz und Zusammenarbeit vergessen werden was zu viel Leid führt. Das alles aus der Sichtweite von Astronauten in dem Buch mit guten klaren Argumenten zu lesen tat mir gut.

    Zwei kleine Kritikpunkte habe ich noch.
    Das erste ist, das Wendys weinen am Schluss irgendwie…hm stellvertretend und etwas künstlich wirkt. Als hätte man die Figur dazu abkommandiert, die Stimme zu sein die uns sagt he, da ist gerade etwas schreckliches passiert, das darf man nicht so einfach sachlich übergehen. Das hätte glaubwürdiger gemacht werden können, indem die emotionale Reaktion etwas differenzierter dargestellt wird (Beschreibung der Gefühle, nicht nur die Erwähnung dass sie weint) und auch die anderen Charaktere davon nicht ganz kalt gelassen würden.
    Das zweite ist etwas was ich persönlich vermisst habe. Was mich an der Raumfahrt immer wieder fasziniert ist die Schwerelosigkeit. Gerade David, der zum ersten Mal im All ist, verliert kein einziges Wort darüber. Insgesamt fällt das Thema etwas unter den Tisch und man hat das Gefühl, die könnten auch auf einem Schiff mit künstlicher Schwerkraft sein (sie setzen sich öfters auf Stühle, was in der Schwerelosigkeit aber keinen Sinn macht). Aber immer wenn es anfing mich etwas zu stören kam ein Satz der zeigte, dass sie doch schwerelos sind, sich festhalten müssen um nicht wegzudriften zB. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn dieses besondere Gefühl des Arbeitens in der Schwerelosigeit etwas plastischer und wortreicher beschrieben worden wäre.

    Insgesamt, wirklich ein tolles tolles Buch, weshalb ich auch eine Rezension aus Amazon schreiben werde um den Autor zu unterstützen, obwohl ich nicht so gerne Rezensionen schreibe. Ich freue mich auf weiter Bücher von Ihnen!

  3. Äußerst spektakuläre Idee und spannend umgesetzt. Warum enden solche Bücher immer dann, wenn es noch wirklich viel dazu zu schreiben bzw. zum nachdenken gäbe. Eine Fortsetzung dieser Geschichte ist bei dem Ende ja leider gar nicht drinn. Schade.

  4. Hallo,

    Habe das Buch gerade fertig gelesen und muss sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Im ersten Buch habe ich die Charaktere noch etwas platt gefunden. Nicht so in diesem. Die Entwicklung von David und Ed ist gut nachvollziehbar und auch die Beziehung zwischen den 4 Astronauten ist toll beschrieben.

    Das Einzige, was ich nicht so gut gefunden habe war das Ende, obwohl es durchaus stimmig war. Das liegt aber am persönlichen Geschmack. Nachdem schon beim ersten
    Buch ein eher pessimistischer Blick auf die Menschheit geworfen wird, ist es hier noch eine Stufe mehr.

    Wenn ich einen Wunsch fürs nächste Buch hätte, würde ich mir wünschen, dass es ein optimistischerer Zukunftsausblick wird. Vielleicht wird die Menschheit ja doch noch erwachsen und beginnt gemeinsam an den Problemen zu arbeiten

  5. Hallo,

    ich habe Paradox vor einigen Minuten zu Ende gelesen. Das Buch hat mich wirklich gefesselt. Dazu habe ich auch eine Amazon-Rezension geschrieben. Eine Sache ist mir aufgefallen: als Wendy im Raumschiff weinte, hieß es: „Tränen liefen an ihren Fingern herunter“ – das konnte ich irgendwie nicht glauben, angesichts der Schwerelosigkeit. Ansonsten wirklich grandios, wie detailliert die gesamte Geschichte geschrieben ist. Ich bin sehr gespannt auf ihr nächstes Werk :-)

    Herzliche Grüße
    Achim Schrepfer

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