Pitch Black (2000)

Pitch Black lief gestern mal wieder auf Sky. Den Science-Fiction-Streifen habe ich zwar eigentlich in meiner DVD-Sammlung, aber weil sonst nichts lief, habe ich ihn mir nochmal reingezogen. Ich kann mich noch halbwegs dran erinnern, als ich den Film – ich glaube es war 2001 – zum ersten Mal auf einem VHS-Band aus der Videothek angeschaut habe. Ich war damals etwas unentschlossen, ob ich ihn gut oder schlecht finden soll. Schließlich ist es eine Standardstory – Menschen werden von Monstern nacheinander verhackstückt – ohne Stars (Vin Diesel war damals noch nicht sooo bekannt) mit durchschnittlichen Produktionswerten.

Der Regisseur – David Twohy – hatte vorher „The Arrival“ gedreht, der schon mehr geliefert hatte, als man für das Budget vermutet hätte. Ähnlich ist es bei Pitch Black. Wie gesagt, die Story ist nicht gerade neu. Ein Raumschiff macht eine Bruchlandung auf einem fremden Wüstenplaneten der um mehrere Sonnen kreist. Das Problem: Es gibt Monster (so was wie „Die Vögel“ auf Speed, die bei Dunkelheit alles zerfleischen, was ihnen in die Quere kommt. Da eine recht lange Sonnenfinsternis bevorsteht, versuchen die Überlebenden des Absturzes eine alte Raumfähre einer verlassenen Station wieder flott zu kriegen während sie von den Viechern dezimiert werden.

Spätestens seit „Alien“ und den ganzen Filmen die darauf folgten ist an der Story nichts wahnsinnig Neues mehr dran. Aber im Gegensatz zu vielen „Alien-Verschnitten“ hat Pitch Black ein paar Stärken. Dazu gehört eine glaubhafte Story, logisch agierende und vor allem für diese Art von Film ungewöhnliche Charaktere. Vin Diesel spielt hier einen Sträfling, von dem man sich bis zuletzt unschlüssig ist, ob man ihn für gut oder böse halten soll. Auch insgesamt gibt es bei diesem Film keine allgemein „guten“ oder „bösen“ Figuren. Jeder hat irgendeine Leiche im Keller, was den Charakteren und damit dem Film Tiefe verleiht.

Was auch stimmt, sind die visuellen Werte von Pitch Black. Die Spezialeffekte sind nicht überragend aber für das Budget (23 Mio. Dollar) gut – dazu der Absturz des Raumschiffes und vor allem die Monster. Neu zu dieser Zeit um den Jahrtausendwechsel war vor allem das Spiel mit der Farbkorrektur, die die Landschaft des Planeten mit seinen unterschiedlichen Sonnen sehr reizvoll macht und dem Film etwas sehr Frisches verleiht.

Wer den Film noch nicht kennt, sollte die nächste Gelegenheit nutzen. Den Nachfolger „Riddick“ fand ich nicht mehr so toll, aber ich bin gespannt auf „Riddick: Rule the Dark“, einen weiteren Nachfolger, der zurzeit gedreht wird und der im September ins Kino kommen soll.

7 von 10

Eure Wertung:
[starrater tpl=10 post=134]

Pitch Black bei Amazon

Share

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>